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Nächste Termine VVSUOV

Keine anstehende Veranstaltung

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Unser Schiessleiter, Thomas Rickli durfte zum Schlussschiessen zwölf Mitglieder sowie zwei Schützenmeister der Militärschützen Fultigen begrüssen. Zwei Frauen sorgten für das leibliche Wohl nach dem Schiessen.

Die Auslosung zu dem Wettkampf, die Bedingungen und der Munitionsbefehl wurden vorgängig im Restaurant „Linde“ bekanntgegeben. Dieser traditionelle Anlass findet jeweils am zweiten Sonntag im November statt. Dieses Schiessen ist auch im Jahresprogramm der Militärschützen Fultigen aufgeführt. Anschliessend offeriert der UOV Gürbetal allen Anwesenden ein Fondue. 

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Der Schiesswettkampf umfasst drei Einzelwettkämpfe, pro Schütze stehen im ersten Durchgang 30 Patronen zu Verfügung. Ehrengaben, der Rang wird nach einem speziellen Schlüssel ermittelt. Sektion, das Resultat zählt mit dem Feldschiessen und dem Obligatorischen zur Jahresmeisterschaft. Cup Wettkampf nach dem K.O. Prinzip.

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Unser Cup Tagessieger, Patrik Burri, Schützenmeister MS Fultigen.

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Das Siegertrio beim Cup.

In der Mitte, Patrik Burri, links in der grünen Schiessjacke, der Zweitplazierte und UOV Mitglied Werner Stalder, rechts, in der blauen Jacke, unser Schiessleiter Thomas Rickli als Dritter.

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Frau Steiger von der Sektion ausserdienstliche Tätigkeit stattete unserem Verein einen „Überraschungsbesuch“ ab. Die gestellten Fragen konnten alle beantwortet werden. Aus unserer Sicht sind diese Kontrollen wichtig und wirken Vertrauensbildend.

 

Für den UOV Gürbetal
Urs Stoller, Vereinsfotograf
 

  


 

Einmal mehr organisierte die Zentralobmannschaft VVSUOV, um Zentralobmann Oberst Mathis Jenni, einen aussergewöhnlichen und sehr interessanten Besuch.Sumisw

Beim Betreten des Rekrutierungszentrums wurden wir vom Zentrumskommandanten Oberst i Gst Hans Schori mit einem freundlich einladenden Lächeln und einem kräftigen Händedruck begrüsst. Einen feinen frisch zubereiteten Kaffee mit Gipfeli gab es im Dachrestaurant zur Begrüssung im Zentrum.

Pünktlich um 1000 Uhr wurden die 71 Besucher durch den Zentralobmann Oberst Mathis Jenni im Plenarsaal begrüsst und er richtete einige administrative Mitteilungen an uns. Er dankte dem Zentrumskommandanten für das Gastrecht und übergab ihm das Wort. Mehr als eine Stunde durften wir den interessanten Ausführungen, welche er uns ohne Spickzettel und Hilfsmittel, also alles aus dem Kopf, zum heutigen Prozedere einer Rekrutierung lauschen. Die Rekrutierung habe zum Ziel, dem Stellungspflichtigen, eine seiner schulischen und beruflichen Ausbildung, seiner körperlichen Leistungsfähigkeit und seinem Gesundheitszustand entsprechende Funktion in der Armee oder im Zivilschutz zuzuweisen. Dabei müssen gewisse Vorgaben und Kontingente eingehalten werden. Gemeinsam werden die Wünsche und die Bedürfnisse der Stellungspflichtigen und der Armee zur beidseitigen Zufriedenheit abgestimmt. Für die Stellungspflichtigen sei es das erste Mal, dass sie mit dem militärischen Alltag in Kontakt kommen. Im Rekr Zen spielt sich das Leben in einer Gemeinschaft ab, Spielregeln sind zu beachten und eigene Bedürfnisse sind in den Hintergrund zu stellen. Nur so wird ein reibungsloser Ablauf garantiert und macht die Rekrutierung zu einem Erlebnis.

Im Alter zwischen 17 und 18 Jahren wird der junge Schweizer zu einem Orientierungstag eingeladen. Die Rekrutierung findet im Alter von 18 bis 24 statt, in der Regel 3 – 12 Monate vor der RS. Die Rekrutenschule findet im Alter zwischen 19 und 25 statt. Nach der RS müssen, im Alter von 20 – 35, innerhalb von zehn Jahren während 6x3 Wochen Wiederholungskurse absolviert werden. Die obligatorische Dienstplicht beträgt 245 Tage.

Sumiswald UOV 09.10.2018 005Einige sehr interessante Anekdoten erzählte der Kdt des Rekr Zen Sumiswald, welches seit dem 01.11.2017 unter seiner Führung steht. Das Beispiel, dass ein Koch mit Berufsabschluss zum Fliegersoldat ausgebildet werden wollte, konnte nach intensiver Aufklärung soweit animiert werden, dass er schlussendlich zum Militärküchenchef ausgebildet wurde und von der Ausbildung zum Lehrlingsausbildner profitieren konnte. Militärdienste können neuerdings bei Kaderausbildung als Praktikum angerechnet werden. So kann ein Student der Medizin sein Praktikum während der Kaderausbildung in der Armee als Praktikum in seiner Ausbildung zum Arzt anrechnen lassen. Jede einzuteilende Person werde angehört und dürfe seine Wünsche äussern. Nach den persönlichen Eigenschaften die er mitbrachte, den sportlichen, psychologischen und medizinischen Tests, welche er absolvieren muss, wird er dann, nachdem an einem Tisch unter vier Augen ein Deal per Handschlag gefunden wurde, eingeteilt. Oft haben Stellungspflichtige Angst, dass sie während der RS und anschliessend bei der Kaderausbildung mit finanziellen Einbussen rechnen müssen. Wenn den Aushebungsoffizieren die vom Stellungspflichtigen vorgesehene berufliche Laufbahn aufgezeigt wird, helfen sie gerne eine geeignete und finanziell beste Lösung zu finden.

Militäreinteilungsformalitäten wie sie noch vor ein paar Jahren angewandt wurden sind überholt und können bei den heutigen jungen Leuten nicht mehr angewendet werden.

Wir hatten die Möglichkeit bei der Teilnahme an der Einführungstheorie der Stellungspflichtigen dabei zu sein. Gut ersichtlich konnten wir feststellen, dass der Stellungspflichtige von der Rekrutierung nicht besonders begeistert war. Oberst Hans Schori versuchte mit erklärenden Worten, die Stimmung der Stellungspflichtigen zu heben, das ihm auch gelang.

Weiter in zwei Gruppen, wurden wir durch die Räume des Rekrutierungszentrum geführt. Frau Susanne Lanz, Medizinische Assistentin, erklärte uns die medizinischen Tests und Untersuchungen.

Jeder Stellungspflichtige muss ein Computertest absolvieren. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sind für den weiteren Verlauf der Rekrutierung sehr aufschlussreich und wegweisend.

Ein Einblick auf den Weg, welche eine dienstuntaugliche Person einschlagen muss, erklärte uns Oberstlt Max Gsell. 10% der Rekrutierten werden dem Zivilschutz zugewiesen. Durchschnittlich 500 Mann/Jahr im Kanton Bern. Die Dienstzeit beträgt 20 Jahre. Die Ausbildung im ZS basiert auf einem Zweistufenmodell. Die allgemeine Grundausbildung (3 Tage) und die sechs funktionsbezogenen Grundausbildungen (7 Tage). Stabsassistent, Betreuer, Pionier, Anlagewart, Materialwart und Koch.

Sumiswald UOV 09.10.2018 041Nach einem feinen Mittagessen im Dachrestaurant (Gemischter Salat, Kalbsragout, Bohnen, Teigwaren und ein feines Dessert) stellte uns Dr. Rolf Zahnd die medizinischen Abklärungen vor. Drei Hauptkriterien für die Aushebung seien massgebend. Die Medizin, die Psychologie und der Sport. Die leitende Person in der Psychologie im Rek Zen ist Frau Dr. Regula Hebeisen, die uns Einiges über ihre Aufgabe berichtete. Ein sehr heikles Thema sei die Personensicherheitsprüfung. Hier wird abgeklärt ob der Stellungspflichtige eine Selbst- oder Fremdgefährdung darstellt. Die Schlussfolgerung zu diesem Thema wird aus den Tests und aus den Leumundsberichten aus dem Vorleben des Stellungspflichtigen ersichtlich. Die Daten, welche hier zusammengetragen wurden, werden vertraulich behandelt und können vom Stellungspflichtigen nur über sein Haus- oder behandelnden Arzt eingesehen werden.

Zum Schluss der sehr interessanten und aufschlussreichen Tagung im Rekrutierungszentrum Sumiswald, darf dem Führungsstab für seinen Einsatz gratuliert werden. Allen Personen, von der Küchenequipe bis zum Kommandanten, sei hiermit bestens gedankt. Es machte Freude zu sehen, wie unseren jungen Leuten bei ihrer Rekrutierung geholfen wird, um für sie die bestmögliche Wahl zu treffen, unserer Armee und unserem Volk sinnvoll und mit Stolz und Ehre dienen zu können.

NDP René Krattiger, Sekretär der Veteranen des UOV Amt Erlach  


 

43. Berner 3-Kampf & 1. Schweiz. Veteranenwettkampf

An der letztjährigen Sitzung der Veteranenobmannschaftdes UOV Amt Erlach vom August 2017, kam das erste Mal die Durchführung des 43. Berner Dreikampf, in der Vorbereitung des Jahresprogramms 2018, zur Sprache. Von Anfang an war für unseren Veteranenobmann und Zentralobmann VVSUOV, Oberst Jenni Mathis klar, dass wir nicht nur einen Berner Dreikampf durchführen, sondern auch einen Wettkampf speziell für die Veteranen organisieren werden. So begannen schon ein Jahr vor dem eigentlichen Anlass die Vorbereitungen und Organisationen. 

Am Start

Die Veteranenobmannschaftdes UOV Amt Erlach bildete ein OK welches mit den Ressorts, OK Vizepräsidium, Wettkampf Veteranen, Schiessen300m, Material- Signalisation Verkehr und Parkplätze, HG Werfen, Skore-OL und Festwirtschaft ergänzt wurden. Die Ressorts OK Präsident, Kassier, Personelles, Mutationsführung und Sekretariat wurde durch die Obmannschaftbelegt.

In drei gut vorbereiteten und in militärischer Disziplin geführten und durch unseren Veteranenobmann und OK Präsident geführten Sitzungen wurden die beiden Hauptwettkämpfe, B3K und der 1. Schweizerische Veteranenwettkampf, behandelt und organisiert. Den B3K wurde, wie schon in den Vorjahren mit den Einzelwettkämpfen, Schiessen300m, HG- Ziel- und Weitwurf und Skore-OL durchgeführt. Der Veteranenwettkampf war ein Patrouillen-Wettkampf mit Gruppen von zwei oder drei Personen, welche zusammen fünf Aufgaben zu bewältigen hatten: 1. UWK (Übungswurfkörper) Ziel-Wurf, 2. Waffenkenntnis, 3. Distanzen schätzen, 4. Pz und Flz(Panzer und Flugzeug) erkennen und 5. Schiessenmit Luftdrucksportgeräten auf 10m in der ZS-Anlage der MZH. 

Anfangs war beabsichtigt den Anlass in der Sportanlage von Müntschemierdurchzuführen. Leider war das nicht möglich und so wurde beschlossen, den Wettkampf nach Brüttelenzu verlegen. In Brüttelenwurde der UOV mit seinem Vorhaben von der Behörde freundlich empfangen und es fand sofort eine kollegiale und kameradschaftliche Beziehung statt.Distanzen schätzen

Mit viel Engagement der einzelnen Wettkampfchefs wurden die Wettkampf- Disziplinen vorbereitet und organisiert, so dass mit viel Zuversicht auf den Samstag, den 1. September 2018 hin Vorbereitungen getroffen werden konnten.

Der Anlass (43. B3K und 1. Veteranenwettkampf) wurde in diversen Publikationsmitteln Kund getan. Vor allem der Zentralobmann VVSUOV machte im Vorfeld an diversen militärischen Anlässen, an denen er beiwohnte, intensiv Werbung. Im Speziellen wies er auf den 1. Veteranenwettkampf hin. 

Im SchiessstandLeider wurde die erhoffte Beteiligung an beiden Wettkämpfen nicht ganz erreicht. Etwas Besonderes liess sich die Festwirtschaft einfallen. Ein Kollege stellte seine Sammlung von Gamellen zur Verfügung und die militärisch-traditionellen Hörnli mit Gehacktem wurden im Gamellendeckelserviert. Dazu gab es gekochte Apfelschnitze. Bratwurst mit Brot und zum Dessert einen Nussgipfel rundeten das einfache Essens-Angebot ab. 

 

 

Resultate:

Der OK Präsident Oberst Jenni Mathis und der Wettkampfkommandant HptmAntoniettiPaul führten die Rangverkündigung durch und konnten Barpreise und schöne Naturalpreise verteilen.

Auszug aus den Ranglisten: 

43. Berner-Dreikampf vom 1. September 2018 in Brüttelen

1. und Tagessieger: SdtHenziKonrad, 1962, UOV Wiedlisbach, 2'782 Punkte, Akt II

2. FourErardPascal, 1963, UOV Langenthal, 2'780 Punkte, Akt II

3. WmMichel Ruedi, 1941, UOVLangenthal, 2'597 Punkte, Vet

Bester Junior:

Junior KollyReto, 2002, UOV Stadt Bern, 2'177 Punkte

23 Wettkämpfer wurden rangiert.

Im Ziel die Wettkaempfer des UOV Langnau mit Daniel Wampfler 16
1. Schweizerischer Veteranenwettkampf VVSUOV vom 1. September 2018 in Brüttelen

1. Veteranengruppe: UOV Emmental 
AdjUofWislerKaspar, 1957
KplDummermuthBeat, 1952

2. Veteranengruppe: UOV Burgdorf
WmLehmann Urs, 1937
WmBösiger Fritz, 1932
GfrWidmer Otto, 1941

3. Veteranengruppe: Alte Garde UOV Solothurn
AdjUofStreit Roland, 1950
KplKünzi Bernhard, 1955
FwFlückigerMax, 1947           

10 Gruppen wurden rangiert.

AusserKonkurrenz haben drei Gruppen des UOV Amt Erlach am Tag vor dem Wettkampf probehalber den Veteranenwettkampf absolviert. AdjUofJenni Daniel und FwGygerJakob gingen als Sieger hervor.

Der OK Präsident dankte:
- den Wettkämpfern für die Teilnahme
- der Gemeinde Brüttelenfür das Gastrecht
- den Samaritern für ihre Präsenz (Einsatz war glücklicherweise nicht nötig)
- den Sponsoren für ihre grosszügigenBar- und Naturalgaben
- den vielen Helfern, ohne die ein solcher Anlass nicht durchführbar wäre

Der OK Präsident Oberst Jenni Mathis war glücklich, dass ein Wettkampf ohne Unfall und Zwischenfälle durchgeführt werden konnte und erklärte zufrieden den Schluss des 43. Berner-Dreikampfes und des 1. Veteranenwettkampfes. 

Der Sekretär der Veteranenobmannschaft des UOV Amt Erlach 
NDP Krattiger René


 

 

Obmann VVSUOV

Oberst Mathis Jenni 
Bahnhofmatte 33
3232 Ins

 

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