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20
Okt
AAL Luzern
Zentralkurs III-18, Inhalt: Führung

Der Zweitägeler, ein Erlebnis in den Winterbergen

von Fritz Leuzinger

Unter dem Patronat des Unteroffiziervereins Obersimmental nahmen am 2. März-Wochenende fast 600 Läuferinnen und Läufer aus zwölf Nationen die beiden Tagestouren zum 56. Zweitägeler unter die mit Fellen bespannten Ski. Im internationalen Läuferharst mit 117 Patrouillen waren zu den Schweizern auch Franzosen, Belgier, Deutsche und Luxemburger, insgesamt 12 Nationen, vertreten. Mit Brigadier Germaine Seewer, Chef Personelles war auch die ranghöchste Frau der Schweizer Armee, aktiv auf der militärisch/zivilen Skitour anzutreffen. Von Wettkampfleiter Oberstleutnant Rolf Matti wurde Durchhaltewille, Führungsdisziplin und skifahrerisches Können fernab von Pisten und Bergbahnen verlangt.

Anspruchsvolle Tagesstrecken

Am Samstag führten die geforderten elf Kilometer von Blankenburg hinauf zur Fromatt und zum hinteren Chumi. Durch die „Milchchäle“ hinunter wurde Zweisimmen wieder erreicht. Am Sonntag an der Lenk waren es zehn Kilometer hinauf zum Schatthore, Seewelen und Hahnenmoos. Nach der Abfahrt zum Metsch und der Stand Express Talfahrt ging es zum Ziel beim Kuspo. Zweitägeler-Kommandant Matti rapportierte am Sonntagabend: «Alle Teilnehmenden haben die beiden Tagesziele in Zweisimmen und an der Lenk in guter Verfassung, zufrieden und unfallfrei erreicht. Sicher werden Muskelkater und vereinzelte Blasen an das Bergerlebnis im Obersimmental noch eine Weile erinnern.»

Zweitägeler Brigadier Seewer 180310aa

Vor der Läuferschar gab Brigadier Germaine Seewer ihre persönlichen Skitourerlebnisse preis. Ein besonderes Lob kam den 170 Helfenden im Hintergrund des Zweitägelers zu.

Ein Lob den vielen Helfern

Am traditionellen Hauptverlesen gab Brigadier Germaine Seewer dem Läuferbataillon ihre persönlichen Eindrücke preis. Ihr war das kameradschaftliche Miteinander in der völkerverbindenden Läuferfamilie zwischen Jung und Alt aufgefallen. Auch zum zweiten Mal als Läuferin durfte Germaine Seewer an den Kontrollposten viel Engagement und Herzblut feststellen. Sie gab ihrer Freude Ausdruck: «Im regnerische Wetter und bei starkem Wind gab es keine Gipfelrast mit herrlichem Panoramablick. Dafür wurde in den Hütten Tee gekocht und bekömmliche Zwischenverpflegungen zubereitet.» Für Brigadier Seewer ist es unmöglich ein solcher Event von der Sicherheit über die Transporte bis zur Verpflegung ohne die vielen Helfer durchzuführen. In ihrer Ansprache zur Läuferschar, im Beisein militärischer und zivilen Ehrengästen, bekamen die 170 Funktionäre im Hintergrund des Zweitägelers ein besonderes Lob. Sie freute sich aber auch selber: «Mit grosser Wahrscheinlichkeit bin ich nächstes Jahr wieder dabei!» 

Zweitägeler Aufstieg MattiSeewer 180310aa

Wie Gämsen im Gleichschritt bergauf zum letzten Kontrollposten. Brigadier Germaine Seewer mit Wettkampfkdt Oberstlt Rolf Matti als Patrouillenführer.

Ehre wem Ehre gebührt

Am Zweitägeler gibt es keine Laufbestzeiten. Dafür werden die Anzahl der absolvierten Läufe mit Erinnerungspreisen ausgezeichnet. Als einziger beendete der 78jährige Alfred Ryter aus Uetendorf alle bisherigen Zweitägeler. Das 50. Jubiläum feierten Fred Brand, Langenthal und Martin Berger aus Wynigen. Ihren 45. Lauf beendeten Josia Berger, Ersigen und Otto Nöttinger, Uerkheim. Jörg Meier aus Wilderswil war 40 Mal dabei. Weiter wurden für 35, 30, 25 und 20 Läufe noch 15 Auszeichnungen abgegeben. Die SUOV-Jungend-Standarte holten sich die Belgian Youth von Thomas de Baene. Auch der Bergkristall der Damenstaffel ging zur Patrouille „val saint-lampert“ von Elisabeth van Cleemput nach Belgien.

 

Zweitägeler Aufstieg Patr67 180311aaa  

Diese Patrouille aus Haute Savoie war am Sonntag beim letzten Aufstieg zum Hahnenmoos immer noch locker und gutgelaunt.

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Zentralsekretariat SUOV
Frau Genny Crameri
Wilerweg 24 
8427 Rorbas 

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